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Infos > Six Sigma

Die Grundidee von Six Sigma ist einfach

Prozessvariationen sind natürlich

Ziel von Six Sigma ist es, die Produktionsqualität zu steigern und insbesondere die Fehlerrate zu reduzieren. Hierbei wird eine Null-Fehler-Rate angestrebt, weswegen das Six Sigma-Konzept gelegentlich auch unter dem Begriff „Null-Fehler-Strategie“ gehandelt wird. Allen Beteiligten soll klar sein, dass mangelhafte Qualität "kostet" (Materialkosten, Lieferverzögerungen, Nachbearbeitungszeit, Firmenimage, ...).
Die grundlegende Beobachtung ist, dass jeder Prozess, so stabil er auch sein mag, von einer gewissen natürlichen Variation gekennzeichnet ist. Zum einen gibt es eine Streuung um den Mittelwert, zum anderen mag sich dessen Lage im Lauf der Zeit etwas verschieben. Ein Qualitätsproblem stellen derartige Schwankungen aber nur dann dar, wenn hierdurch Spezifikationen überschritten werden. Daher gilt es, die inhärente Variation des Prozesses mit den vorgegebenen Spezifikationen in Beziehung zu setzen.

Qualität wird über die Prozessfähigkeit quantifiziert

Dies kann gut durch ein Prozessfähigkeitsdiagramm visualisiert werden. Ein einfach zu bedienendes Six Sigma-Softwaretool, mit dem Kontrollkarten (Qualitätsregelkarten), Prozessfähigkeits​diagramme und -Indizes leicht berechnet werden können, stellt z.B. das Excel-Add-In EasyStat von AICOS Technologies dar.
Üblicherweise wird angenommen, dass Prozessschwankungen einer Normalverteilung unterliegen. In diesem Fall ist bekannt, dass ca. 95% aller gemessenen Werte im Bereich Mittelwert +/- 2*Standardabweichung (Sigma) liegen. Analog kann man berechnen, welcher Anteil der gemessenen Werte in den Bereich +/- 3*Sigma etc. fällt. Nimmt man als Grenze +/- 6*Sigma, liegen im Schnitt nur 2.7 ppm der Werte ausserhalb. Wenn sich also dieser Bereich noch innerhalb der Spezifikationsbreite befindet, erhält man bei üblichen Produktionsgrössen in der Tat einer Null-Fehler-Rate.
Die oben beschriebene Null-Fehler-Rate soll durch den gezielten Einsatz von statistischen Methoden erreicht werden. Es wird versucht, Prozesse zu optimieren, so dass sie sich stabil verhalten und ihre Schwankung im Vergleich zur Spezifikationsbreite klein wird. Das oben beschriebene ideale Verhältnis, dass der Spezifikationsbereich das gesamte Gebiet Mittelwert +/- 6*Sigma einschliesst, wird in der Praxis zwar selten erreicht, doch auch schon eine Qualität von Mittelwert +/- 4*Sigma bedeutet eine Ausschussrate von weniger als 0.01 %. Je mehr Spielraum vorhanden ist, desto weniger fällt es auch ins Gewicht, wenn sich der Mittelwert im Lauf der Zeit verschieben sollte, wie dies des Öfteren der Fall ist.

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