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Infos > Six Sigma

Die Six Sigma Management-Strategie

Warum wirkt Six Sigma?

Allen Beteiligten soll klar sein, dass mangelhafte Qualität "kostet" (Materialkosten, Lieferverzögerungen, Nachbearbeitungszeit, Firmenimage, ...). Für Qualität sollen daher nicht nur wenige Spezialisten zuständig sein, sondern alle Mitarbeiter sollen sich verantwortlich fühlen. Dies bedeutet für die Firmenleitung eine Verlagerung von Entscheidungskompetenzen weg vom Management hin zu den Prozesseignern. Diese sollen über genügend statistische Kenntnisse verfügen, um die oben beschriebene Six Sigma-Grundidee verstehen und auftretende Qualitätsprobleme selbst angehen zu können. Um hier eine gemeinsame Sprache zu sprechen, werden Mitarbeiter auf allen Ebenen ihrer Verantwortlichkeit entsprechend geschult. Im Gegensatz zu anderen Ansätzen beschränkt sich Six Sigma jedoch auf eine „Toolbox“ einfacher, breit anwendbarer Methoden, die innerhalb eines strukturierten Rahmens (DMAIC: „define“ - „measure“ - „analyze“ - „improve“ - „control“) eingesetzt werden. Die Methodik rückt hierdurch in den Hintergrund; Ziel ist vielmehr, firmenweit Qualitätsbewusstsein zu entwickeln.

Six Sigma = konsequente Quantifizierung und Kundenorientierung

Dennoch soll das Wissen, dass nur optimiert werden kann, was quantifiziert werden kann, alle Entscheidungen prägen. Es wird darauf geachtet, nur diejenigen Projekte anzugehen, bei denen deutliche Einsparungen erzielt werden können. Ein wichtiger Punkt ist hierbei auch die konsequente Kundenorientierung, da Verbesserungen, die Kunden nicht honorieren, nicht zu Gewinn führen.

Implementierung des Six Sigma-Konzepts

Die Hauptarbeit wird von den sog. „Six Sigma Green Belts“ (in Anlehnung an die Gürtelfarben im Judo) geleistet. Unterstützt werden diese von „Six Sigma Black Belts“ und diese wiederum von den „Master Black Belts“. Auch dies impliziert ein starkes Commitment der Firmenleitung – Six Sigma Black Belts sollen vollzeitlich in der Projektarbeit tätig sein; Green Belts sollen eine gewisse Zeit für Qualitätsverbesserungsmassnahmen freigestellt werden. Six Sigma ist demnach keine simple Managementstrategie, sondern soll zur Firmenphilosophie werden, vertreten vom Management und mit breiter Akzeptanz unter den Mitarbeitenden.

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